Ein Sommermärchen

Am gestrigen Märchenabend durften alle Teilis eine Geschichte schreiben, in der ihre Charaktere aus verschiedenen bunt zusammengewürfelten Märchen vorkamen.

Unter allen Geschichten wurde dann heute die Beste ausgewählt und geehrt. Standesgemäß und angepasst an die warmen Temperaturen mit einer Runde Wassereis.

Diese preisgekrönte Geschichte wollen wir natürlich auch den Leser*innen dieses Blogs nicht vorenthalten:

Der Anti-Mücken-Junge und sein Traum

Am Halloween Abend ging Tim ganz normal in sein, mit Mückennetz umhülltes Bett. Zuerst konnte er nicht schlafen, da mehrfach Kinder an seiner Haustür klingelten, doch dann fiel er doch in einen tiefen Schlaf.

Schnell fing er an zu träumen: In seinem Traum ging er von seinem Saus zu seiner Schule. als er zur schultür hereinkam betrat er dabei nicht die Schule oder irgendwas, was wie eine Schule aussah, sondern er stand plötzlich in einem dunklen Wald. Als er sich von seinem ersten Schrecken erholt hatte, rappelte er sich auf und ging ein paar Schritte weiter, in den Wald hinein. Schon bald hörte er Schritte und versteckte sich in einem Busch. Auf dem Weg liefen ein grimmiger Mann mit Hörnern und ein dunkel gekleidetes Mädchen. Da das  Mädchen so schön und der Mann so mysteriös war, folgte Tim ihnen.

In einer Höhle, in die die beiden gelaufen waren, trafen sie auf einen Zwerg, mit dem der Mann schimpfte, dass er zu langsam arbeiten würde. Tim hatte schon bald keine Lust mehr dem Schimpfen zuzuhören und lief wieder zurück. Nach mehreren Stunden wandern sah er vor sich ein großes Schloss, lief schneller und schneller und kam dann am Schlosstor an. Weil er komplett erschöpft und müde aussah, ließen die Torwachen ihn sofort zum König. Tim erzählte ihm von seinen Erlebnissen und der König erklärte ihm, der Mann sei der Luzifer und würde schon lange gesucht werden. Außerdem würden sie schon am nächsten Tag aufbrechen. Am nächsten Morgen weckte ein Mann namens Merlin Tim. Nach einem sehr guten aber kurzen Frühstück, ritten alle drei zu der Höhle, wo das Mädchen aus dem Schwefel, den der Zwerg in der Höhle ausgrub, und den Zweigen, Schwefelstäbchen herstellte. Der Luzifer beobachtete sie und lachte dabei. Merlin wurde es zuviel. Er überlegte kurz, murmelte irgendetwas und ein Blitz schoss aus seinem Zauberstab auf den Luzifer. Dieser drehte sich immer schneller und bohrte sich in den Boden. Das loch verschloss sich über ihm sofort wieder. Das Mädchen rannte auf Merlin zu und umarmte ihn. der Zwerg rannte, so gut er konnte, auf den König zu und schwang sich auf dessen Pferd.

Nachdem der König mit dem Zwerg, einem der sieben Zwerge, und Merlin davon geritten war, blieben nur noch das Mädchen und Tim zurück. Das Mädchen nahm noch ein paar Schwefelstäbchen in die Hand und die beiden gingen Hand in Hand durch den dunklen Wald davon… 

…und wenn sie nicht gestorben sind, dann gehen sie noch heute. 

2 Antworten auf „Ein Sommermärchen“

  1. Hallo alle zusammen!

    Auch wenn unser Kommentar keinen direkten Bezug zum Sommermärchen hat, hoffen wir es ist in Ordnung folgendes zu Schreiben:

    Vielen Dank an unseren Sohn Sebastian für die liebe Karte!!! Wir haben uns darüber seeeehr gefreut und freuen uns natürlich auch wenn wir ihn bald“ live“ wiedersehen werden!

    Bis dahin wünschen wir ihm – und allen Teamern und Teilis- eine schöne, fröhliche und entspannte Zeit!

    Gruß und Kuß!
    Nicolas und Nadine

  2. Das hört sich alles spannend an!
    Wir wünsche euch jetzt- über den Berg- weiterhin viel Spaß, viel draußen Zeit und das ihr noch viele schöne Momente gemeinsam erlebt.
    Aber wir freuen uns auch schon sehr auf unsere Jungs!
    Ich würde mich sehr über ein Foto freuen (Ruth)
    Peter und Ruth

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